Feinstaubo Lungus
Wer ihm oft begegnet
Tischler, Lackierer, Dachdecker, Abbruch- Sanierungsarbeiter, Maurer, Betonbauer, Fliesenleger, Elektriker, Installateure,
Wo er vorkommen kann
Bei der Bearbeitung von Beton, Zement, Fliesen und Gipskartonplatten; beim Transport und Umgang mit losen Baustoffen wie Sand oder Schüttgütern; bei Schleif- und Fräsarbeiten, Abbruch-, Sanierungs- und Renovierungsarbeiten
Wo er am liebsten wütet
Lunge und Rippenfell sowie Ablagerungen in Knochen und Organen wie Nieren
Was er anrichten kann
Husten, Niesen, allergische Reaktionen oder toxische Wirkungen, Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Silikose (Staublunge), Asbestose, Mesotheliom, Lungenkrebs

Quarz, Blei und Cadmium: Die Schrecken der Baustellen
Auf vielen Baustellen treibt sich ein unsichtbares, aber äußerst hinterhältiges Wesen herum: das Monster Feinstaubo Lungus. Am liebsten lungert es in alten Häusern herum. Für nostalgische Momente gräbt er sich in alte, bleihaltige Farbschichten oder zwischen Cadmium-Pigmente von Metallteilen. Und wenn es sportlich werden soll, legt Feinstaubo mit seiner Freundin Silica eine wilde Partie aufs Parkett.
Doch Vorsicht: Feinstaubo und seine Freunde sind keine netten Gäste! Sie fliegen als giftige Staubwolke durch die Luft und nehmen Kurs auf die Atemwege. Silicastaub ist nicht weniger charmant. Er kann das Lungengewebe vernarben, bis das Atmen schwerfällt. Zum Glück sind Handwerker keine leichte Beute. Mit Atemschutzmasken machen sie dem gefährlichen Baustaub das Leben schwer und vermiesen Feinstaubo und Co. gehörig die Party.
Mit Atemschutzmaske sicherer arbeiten trotz Baustaub
Baustaub gehört zu den häufigsten Gefahren auf Baustellen und kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Besonders die Lunge und Atemwege sind betroffen, da feine Staubpartikel eingeatmet werden und sich tief in den Atemwegen ablagern können. Handwerker kommen bei Arbeiten wie Schleifen, Schneiden, Bohren oder Abrissarbeiten regelmäßig mit Baustaub in Kontakt. Besonders gefährlich sind Gefahrstoffe, sowie Silicastaub aus Beton und Stein. Diese Stoffe können langfristige Schäden wie Lungenkrebs oder Silikose verursachen.
Drei Tipps um die Gesundheit auf der Baustelle zu bewahren

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen
Ärztliche Vorsorgeuntersuchungen helfen, erste Anzeichen von Lungenschäden frühzeitig zu erkennen. Diese Untersuchungen sind besonders für handwerker wichtig, um die Langzeitfolgen von Baustaub zu verhindern und die Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern.

Staubarme Werkzeuge
Moderne, staubarme Werkzeuge wie Schleifmaschinen mit integrierter Absaugung können die Staubbelastung erheblich reduzieren. Arbeitsstätten sind außerdem regelmäßig mit geeigneten Staubsaugern zu reinigen, damit ein Großteil des entstehenden Staubs direkt entfernt wird, bevor er sich in der Luft verteilt.

Atemschutzmasken
Hochwertige Atemschutzmasken sind die erste Instanz gegen Baustaub. Sie filtern selbst feinste Partikel, bevor sie in die Atemwege gelangen. Besonders bei Arbeiten, mit Silicastaub oder anderen partikelförmigen Gefahrstoffen ist eine Maske mindestens mit der Schutzklasse FFP2 unverzichtbar.
Atemschutz im Überblick
Gefahrstoffe im Visier: Warum Baustaub so giftig ist
Quarzstaub entsteht beim Schneiden, Schleifen oder Bohren von Beton, Zement, Sandstein, Fliesen und Putz. Es enthält kristallines Siliciumdioxid (SiO₂) in verschiedenen Formen, darunter Quarz, Cristobalit und Tridymit. In der Praxis treten in der Regel mineralische Mischstäube auf, bei denen der Quarzanteil jeweils variiert. Quarz- und Mischstäube können Entzündungen und Vernarbungen im Lungengewebe verursachen, was unter anderem die Sauerstoffaufnahme behindern kann.
Cadmium findet sich in bestimmten Materialien und Anwendungen. Besonders gefährlich wird es für Handwerker bei der Bearbeitung cadmiumbeschichteter Metalle, wie sie im Korrosionsschutz oder in der Luftfahrt eingesetzt werden. Schweißen, Löten und Schleifen von cadmiumbeschichteten Werkstücken kann gefährliche Dämpfe und Stäube freisetzen. Ein guter Schutz: spezielle Schutzmasken für Schweißer.
Blei kann in alten Farben, Lötstellen, Wasserrohren und Glasuren zu finden sein. Handwerker kommen mit diesem Schwermetall häufig beim Entfernen von Altanstrichen oder Arbeiten an alten Leitungen in Kontakt. Es reichert sich in Knochen und Organen an und kann zu Nerven- und Nierenschäden sowie Störung der Blutbildung führen.

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Broschüre: Leichter Atemschutz
In dieser Broschüre erhalten Sie einen umfassenden Überblick über unsere Produkte und Lösungen im Bereich des leichten Atemschutzes. Sie finden detaillierte Informationen zu den verschiedenen Atemschutzgeräten, die wir anbieten, sowie deren Anwendungsbereiche und Vorteile.
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Leitfaden: Auswahl von Atemschutzgeräten
Wie finde ich den passenden Schutz für meine speziellen Bedürfnisse? Welcher Filter schützt vor welchen Substanzen? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen gibt unser Leitfaden zur Auswahl von Atemschutzgeräten.
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Übersicht: Einsatzempfehlungen für Masken und Filter
Ob in Metallverarbeitung, Automobilindustrie, Schiffbau, Lackierung, Chemieindustrie, Wartung, Ver- und Entsorgung oder Handwerk: Überall müssen Sie sich vor drohenden Gefahren in der Luft schützen. Folgende Einsatzempfehlungen bieten Orientierung.
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