Spanus Staubus
Wer ihm oft begegnet
Tischer, Schreiner, Zimmerer, Bildhauer, Bodenleger, Restauratoren, Fachkräfte für Furnier- und Sperrholzverarbeitung
Wo er vorkommen kann
Beim Schleifen, Sägen, Hobeln oder Fräsen von Holz, also in Tischlereien, Schreinereien und anderen Betrieben und Werkstätten des Holzhandwerks, auf Baustellen
Wo er am liebsten wütet
Obere Atemwege (Nase und Rachen), Lunge, Bronchien, Atemwege
Was er anrichten kann
Chronische Bronchitis, Asthma (sogenanntes Holzstaubasthma), Allergien, Lungenentzündung, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Lungenfibrose, Krebserkrankungen in Nase und Rachen (insbesondere bei tropischen Hölzern sowie Buche)

So klein, so verführerisch – und ohne Atemschutzmaske so gefährlich
Dort, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und dort, wo Tischler, Möbelbauer und Zimmerer mit Sägen und Schleifmaschinen hantieren, wirbelt Spanus Staubus in wilden Pirouetten durch die Luft. Spanus Staubus ist ein fieses, kleines Monster, das sich zwischen Werkzeugen pudelwohl fühlt und vor allem in Werkstätten und Baustellen sein Unwesen treibt. Dabei lockt es mit dem verführerischen Duft von frisch bearbeitetem Holz. Kann das schädlich sein? Oh ja, denn das ist nur Tarnung! Spanus Staubus schlüpft heimlich durch die Nase und flitzt in die Lunge, wo es sich häuslich einrichten kann. Je länger Spanus Staubus bleibt, desto ungemütlicher wird es für die Betroffenen. Verstopfte Atemwege können das Atmen erschweren und zum Husten und Röcheln führen. Ein Signal an alle, die regelmäßig mit Holz arbeiten: Holzstaub bleibt besser dort, wo er hingehört – und hat in Atemwegen und der Lunge nichts zu suchen!
Gesundheitsrisiko Holzstaub: Harthölzer, Tropenhölzer und PAK im Fokus
In vielen handwerklichen Berufen wie Tischlerei, Zimmerei oder Möbelbau haben Handwerker es mit gefährlichem Holzstaub zu tun. Besonders bei Tätigkeiten wie Sägen, Schleifen oder Fräsen entstehen in der Regel feinste Holzpartikel, die in die Atemwege gelangen können, wenn man sich nicht richtig schützt. Akute Beschwerden sowie langfristige Schäden wie chronische Atemwegserkrankungen oder gar Lungenkrebs können folgen. Einige Holzarten sind besonders gefährlich: Harthölzer wie Buche und Eiche enthalten Stoffe, die als krebserregend eingestuft sind. Tropenhölzer wie Teak und Mahagoni können zusätzlich allergene oder toxische Reaktionen auslösen. Behandeltes Holz stellt ein weiteres Risiko dar, da Lacke und Beschichtungen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) freisetzen. Diese Schadstoffe gelten ebenfalls als krebserregend.
Mit diesen drei Tipps können Handwerker in Holz-Werkstätten Risken von Holzstaub verringern

Staubarme Arbeitsverfahren einsetzen
Fest installierte oder mobile Absaugvorrichtungen sowie Entstauber, die an Handmaschinen wie Stichsägen oder Schleifmaschinen angeschlossen sind, sollten zur Standardausrüstung bei Holzarbeiten gehören. Ein weiterer Kniff: Schleifen sollte auf ein Minimum begrenzt werden, indem Holzteile vorab so exakt wie möglich zugesägt werden. Dadurch kann die Menge des entstehenden Staubs deutlich reduziert werden.

Auf Sauberkeit und Hygiene achten
Eine klare Trennung von Alltags- und Arbeitskleidung sowie die regelmäßige Reinigung der Arbeitskleidung hilft, Gesundheitsrisiken zu minimieren. Holzstaub darf zudem nicht ausgeschlagen, ausgeklopft oder beiseite geblasen werden, da dies den Holzstaub noch mehr verbreitet. Stattdessen sollte Holzstaub mit einem geeigneten Staubsauger aufgenommen werden – das Fegen mit einem Besen ist tabu, da es den Staub nur unnötig aufwirbelt.

Auf Sauberkeit und Hygiene achten
Eine klare Trennung von Alltags- und Arbeitskleidung sowie die regelmäßige Reinigung der Arbeitskleidung hilft, Gesundheitsrisiken zu minimieren. Holzstaub darf zudem nicht ausgeschlagen, ausgeklopft oder beiseite geblasen werden, da dies den Holzstaub noch mehr verbreitet. Stattdessen sollte Holzstaub mit einem geeigneten Staubsauger aufgenommen werden – das Fegen mit einem Besen ist tabu, da es den Staub nur unnötig aufwirbelt.
Atemschutz im Überblick
Holzstaub - die unterschätzte Gefahr
Holz, ein natürlicher Werkstoff, der uns in vielen Bereichen des Lebens begleitet, birgt ein oft unterschätztes Risiko: Holzstaub. Beim Sägen, Hobeln oder Schleifen von Holz entsteht feiner Staub, der beim Einatmen zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Gefahr liegt in der Unsichtbarkeit. Während größere Holzspäne leicht erkennbar sind, sind es die feinen Partikel, die tief in die Lunge eindringen und dort Entzündungen und langfristige Schäden verursachen können.
Die gesundheitlichen Folgen des Einatmens von Holzstaub sind vielfältig und reichen von leichten Reizungen der Atemwege bis hin zu schweren Erkrankungen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Husten, Atemnot, allergische Reaktionen und Asthma. Langfristig kann die ständige Belastung der Lunge durch Holzstaub zu ernsthaften Erkrankungen führen, wie beispielsweise einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder sogar zu Krebs. Besonders gefährdet sind Menschen, die beruflich mit Holz arbeiten, wie Tischler, Schreiner oder Holzbildhauer.
Die Gefährlichkeit von Holzstaub hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Holzart, die Bearbeitungsmethode und die Dauer der Exposition. Einige Holzarten enthalten natürliche Öle und Harze, die beim Bearbeiten krebserregende Stoffe freisetzen können. Zudem können sich an den Staubpartikeln weitere Schadstoffe anlagern, die die gesundheitlichen Risiken erhöhen. Die feinen Staubpartikel können tief in die Lunge eindringen und dort Entzündungen auslösen, die das Gewebe schädigen und langfristig zu einer Narbenbildung führen können.

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