Schimmel Sporus
Wer ihm oft begegnet
Trockenbauer, Maler, Dachdecker, Zimmerer, Bodenleger, Fachkräfte für Feuchtigkeits- und Schimmelsanierung, Gebäudereiniger, Fachkräfte für Renovierung und Entrümpelung, Bauwerksmechaniker, Installateure, Heizungsbauer.
Wo er vorkommen kann
An feuchten, schlecht belüfteten Orten, zum Beispiel: in Wänden, Fensterrahmen, hinter Tapeten und Fliesen, in Kellern, Badezimmern, Dachböden, Zwischendecken oder Trockenbauwänden, unter Bodenbelägen, in Rohren – oft in schlecht trockengelegten Neubauten oder renovierungsbedürftigen Altbauten.
Wo er am liebsten wütet
Atemwege und Lunge, insbesondere: Nasen-Rachen-Raum, Bronchien, Lungengewebe (Alveole)
Was er anrichten kann
Husten, Niesen, Atemnot, Halskratzen, allergische Reaktionen, Asthma, chronische Bronchitis, Pilzinfektionen (Aspergillose), Vergiftung (Mykotoxikose), Schäden von Nieren, Leber und Immunsystem

Der unsichtbare Untermieter
Schimmel Sporus ist ein wahrer Meister der Tarnung und überhaupt nicht wählerisch. Genau dort, wo wir alle schnell wieder raus möchten, fühlt sich das kleine Monster am wohlsten: in feuchten Ecken, schattigen Winkeln und muffigen Räumen. Einmal eingeatmet, verwandelt sich Sporus in einen regelrechten Party-Crasher. Er kann durch Nase und Bronchien spazieren – wo er so lange an den Schleimhäuten kitzelt, bis die Betroffenen niesen, husten und röcheln. Hat er sich in der Lunge eingerichtet, stehen Entzündungen, Allergien und sogar Asthma-Attacken auf dem möglichen Programm. Und packt Sporus der Ehrgeiz, bringt er seine Freundinnen mit, die Mykotoxine – die wissen nämlich, wie man dem Immunsystem so richtig zusetzt. Doch Sporus hat Schwächen: Trockene, frische Luft, Atemschutzmasken und Reinigungsmittel vertreiben ihn im Nu. Also, Handwerker: Zeigt ihm mit der richtigen Schutzmaske die Tür!
Gesundheitsrisiko Schimmel: Vorsicht bei Renovierung und Sanierung
Schimmel stellt für Handwerker eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr dar, insbesondere bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Hierbei entfernen sie beispielsweise befallene Tapeten, reißen feuchte Wände auf oder arbeiten in schlecht belüfteten Räumen – dabei können sie direkt mit Schimmelsporen in Kontakt kommen, oft ohne damit zu rechnen. Typische Folgen reichen von allergischen Reaktionen wie Niesen und Husten bis hin zu chronischen Erkrankungen wie Asthma oder entzündlichen Lungenerkrankungen. Besonders gefährlich sind Schimmelarten, die Mykotoxine freisetzen, da diese das Immunsystem zusätzlich belasten. Schutzmaßnahmen wie Atemschutzmasken und eine sorgfältige Arbeitsweise sind daher unerlässlich.
Wie Handwerker zu einem besseren Schutz vor Schimmel beitragen können

Staubaufkommen reduzieren
Um Schimmelpilzsporen in der Luft zu vermeiden, sollten Handwerker bei der Arbeit mit befallenen Materialien darauf achten, dass sie so wenig Staub wie möglich aufwirbeln. Anfeuchten oder feucht abwischen von Oberflächen kann helfen. Eine staubarme Arbeitsweise kann das Risiko verringern, Schimmelsporen einzuatmen oder in andere Bereiche zu transportieren.

Ausbreitung von Schimmelpilzsporen vermeiden
Beim Entfernen von Schimmel oder schimmelbefallenen Materialien sollten die Sporen nicht in andere Bereiche vordringen können. Dazu gehört das Abkleben oder Abdichten von Türen und Fenstern in befallenen Räumen.

Atemschutz tragen und nach Gebrauch entsorgen
Um Schimmelsporen nicht einzuatmen, ist für Handwerker Atemschutz erforderlich (mindestens FFP3). Nach den Tätigkeiten sollte der Atemschutz sachgerecht entsorgt oder gereinigt werden, um eine erneute Kontamination zu verhindern und die Gesundheit zu schützen.
Atemschutz im Überblick
Schimmelpilze produzieren unter bestimmten Bedingungen Ammoniak als Stoffwechselprodukt. Es handelt sich dabei um ein stark riechendes Gas, das bei der Zersetzung von organischen Materialien entsteht. Ammoniak kann gesundheitsschädlich sein, da es die Atemwege reizen und bei längerer Exposition zu chronischen Atemwegserkrankungen führen kann. In Räumen mit Schimmelbefall kann Ammoniak die Atemluft erheblich verschlechtern und das Risiko für Atemprobleme erhöhen.
Ozon ist ein stark oxidierendes Gas, das zur Bekämpfung von Schimmelpilzen eingesetzt wird. Es hat desinfizierende Eigenschaften und kann Schimmelsporen abtöten. Allerdings ist Ozon auch gesundheitsschädlich und reizt die Atemwege. In hohen Konzentrationen kann es zu Husten, Atemnot und weiteren Beschwerden führen. Daher sollte der Einsatz von Ozon zur Schimmelbekämpfung mit Vorsicht erfolgen. Anwender sollten mit einer Atemschutzmaske gesundheitlichen Folgen vorbeugen.

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